Pfarrkiche St. Kilian Untertheres

Der Neubau der noch heute unverändert stehenden Pfarrkirche St. Kilian fällt in die Zeit des Abtes Gregor Fuchs (1715-1755), der an der Stelle der alten Kirche diesen neuen Kirchenbau errichten ließ. Um 1408 war bereits der Kirchhof um die alte Kirche angelegt. Wahrscheinlich stammen die Pläne des Neubaues von dem Baumeister Josef Greising, der auch die Pläne der barocken Klosteranlage in Obertheres gefertigt hatte.
Das 1718 neu geschaffene Klosterwappen mit Adler und Raute neben dem Fuchs als Wappentier befindet sich über dem Eingangsportal. Die Innenausstattung und die Seitenaltäre stammen von dem Klosterbildhauer Thomas Wagner. Aus seiner Werkstatt stammen das Wappen über dem Eingangsportal und die drei mächtigen Figuren des Christus Slavator, Petrus und Paulus
Im Jahre 1804 haben Bürger aus Untertheres vier Esterbauer-Figuren und den vergoldeten Tabernakel aus der Klosterkirche erworben. Die Orgel stammt aus der abgebrochenen Abteikirche und mußte 1908 einer Neukonstruktion weichen. Nur der Orgelprospekt blieb erhalten.
(Westlich von Untertheres befindet sich eine Kreuzigungsgruppe die man dem bekannten Johann Peter Wagner zuschreibt.)
In vielen Schriften wird davon erzählt, dass zu Gunsten der Kirche ein großer Opfergeist unter den Untertheresern geherrscht haben muss. Etwa an der Stelle, an der die neue Kirche errichtet wurde, soll bereits eine Dorfkirche gestanden haben über deren Bauzeit man nichts Sicheres weiß. Um 1408 war um die damalige Kirche der Dorffriedhof angelegt worden. Bei Grabaushebungen kommt es heute noch gelegentlich vor, dass man auf Grundmauern der alten Dorfkirche stößt, die in West/Ostrichtung gestanden haben dürfte.
Nach der Fertigstellung der neuen Pfarrkirche wurde am 22. Februar 1867 Untertheres durch Bischof Georg Anton von Stahl zur selbstständigen Pfarrei erhoben. Heute gehört die Kirchengemeinde der Pfarreiengemeinschaft Theres an.

Die Glocken

Dank der Opferbereitschaft der Gemeinde konnten drei neue Glocken erworben werden, nachdem bereits zweimal die Glocken vom Kirchturm der Gemeinde Untertheres geholt wurden, um in Tod und Elend hinauszuziehen, obwohl sie geweiht und für ewige Dinge bestimmt waren, nicht um der Menschheit Verderben zu bringen. Am 22. Januar 1950 fand die Glockenweihe statt.

Geweiht wurden diese:
Die große Glocke:          Christkönig
Die zweite Glocke:         St. Wendelin
Die kleine Glocke:          Maria und Josef und dem Bruder Konrad

Mit der aus dem Jahr 1765 verbliebenen Marien-Glocke
hat Untertheres ein harmonisches Glockengeläut (dis – fis – gis –h).

Inschrift einer Glocke:
Geworden durch Bürgermeister H. Brückner
Gestiftet von den Bürgern in Untertheres
Gegossen im Heiligen Jahr 1950

A. Junker, Brilon

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