Burg, Dorf, Kloster und Schloß

Nachweislich erstmals erwähnt wird der Ort im Jahre 802 unter der Bezeichnung „Terisse“. 906 wurde der ostfränkische Graf Adalbert von Babenberg in seiner Burg belagert und wegen Landfriedensburchs enthauptet. Damit fand die zehnjährige Babenberger-Fehde ihr Ende.

Bischof Suidger von Bamberg gründete zwischen 1040 und 1047 das Benediktinerkloster „Tharisse“.
Die goldene Zeit des Klosters begann unter dem Abt Gregor Fuchs, der die barocke Klosteranlage errichtete. Das Klosterleben fand mit der Säkularisation 1803 ein jähes Ende. Die Klosterkirche wurde abgerissen und alle Besitzungen verkauft.

Aus dem Jahre 1727 stammt das Rathaus, das damals auch Centgericht der Abtei war. Die Marienkapelle mit ihren Barockfiguren aus der Werkstatt von Thomas Wagner und den Ölgemälden von Conrad Geiger ist ein Kleinod von Obertheres. Das jetzige Pfarrhaus von Obertheres war das frühere Gästehaus des Klosters, erbaut um 1750 durch Abt Gregor Fuchs. Alte Fachwerkhäuser, Toreinfahrten und Bildstöcke zeugen von der klösterlichen Vergangenheit. Der weit über die Grenzen Unterfrankens hinaus bekannte Bildhauer Johann Peter Wagner wurde 1730 in Obertheres geboren. Johann Sebastian Barnabas Pfaff, 1747 in Obertheres geboren, war ein bekannter Bildhauer in kurmainzischen Diensten.

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