Johann Lorenz Joseph Schmitt

Er erhielt laut einer Kurzbiographie aus dem Jahre 1808 die ersten musikalischen Unterweisungen im Kloster Theres. Auf Empfehlung des Fürsten Friedrich von Greiffenklau, dem sich der junge Musiker in Mainberg vorstellte, wurde Schmit als 15-jähriger in das Juliusspitaelische Studentenmusäum zur weiteren Ausbildung aufgenommen. Ausgebildet wure er auch in München, außerdem studierte er in Italien, wo er angeblich von Tartini unterrichtet wurde.
1775 wurde Schmitt als "Conzertmeister, auch erster Violinist" des Würzburger Hoforchesters geführt und leitete nach dem Tode des Conzertmeisters Wassmuths (1766) das ohne Kapellmeister musizierende Orchester. Aus Überlieferungen ist bekannt, dass es unter den sehr vielen Künstlern, welche sich immer unter der Regierung des großen Kunstfreundes Adam Friedrich am Hofe hören ließen, kein Violinist auftrat, der diesem Schmitt hätte nachstehen müssen. Er verstarb am 08.06.1796 in Würzburg.

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